Betriebliches Gesundheitswesen – Standard oder USP?

Betriebliches Gesundheitswesen – Standard oder USP?

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Von Alexandra Edl29. August 20232 min Lesezeit

Ein individuelles Weiterbildungsangebot für Mitarbeitende ist heute Standard. Dabei haben auch Start Ups schon erkannt, wie entscheidend dieses Benefit für Talent bei der Arbeitgeberwahl ist, sowie für Mitarbeitende, sich stets weiterbilden zu können, um lange zufrieden beim Arbeitgeber zu bleiben.

In den letzten Jahren hatten zunehmend viele Menschen mit psychischen Problemen zu kämpfen: Veränderung im persönlichen Alltag, Zunahme des digitalen Medienkonsums, sowie Zunahme von Home Office und remote Arbeit ohne persönliche Interaktionen.

Dabei handelt der Arbeitgeber aufgrund der Sorgfaltspflicht und aus eigenem Interesse, eine langfristig performante Belegschaft zu fördern. Folglich stehen Gesundheitsleistungen in Bezug auf die psychische Gesundheit heute auf der Agenda vieler Unternehmen – mehr denn je zuvor ist die Nachfrage gestiegen, sowohl von Mitarbeitenden als auch von Bewerbenden.

Der Standard: Was Arbeitgeber bieten

  1. 54 von 122 Unternehmen bieten Leistungen für die psychische Gesundheit an. Dabei bieten größere Unternehmen (63 – 82,4%) mehr Leistungen an als Start Ups (10,5 – 43,8%). Das durchschnittliche Jahresbudget beträgt dabei 404 Euro pro Mitarbeitenden.
  2. Sportbezogene Vorteile gewinnen bei jüngeren Generationen immer mehr Aufmerksamkeit. Bei Remote-Unternehmen (37,5%) ist der Trend, während der Arbeitszeit sportliche Aktivitäten durchzuführen, beliebt. Etwa 11,2% der Unternehmen haben ihr eigenes Fitnessstudio. 60% der Unternehmen mit 100+ Mitarbeitenden bieten Sportanlagen an. Aufgrund der verschiedenen Standorte haben Remote-Unternehmen jedoch erschwerte Bedingungen bei der Verteilung des Budgets und nutzen oftmals überregionale Anbieter, wie Qualitrain oder Urban Sports.
  3. Sponsoring ist eine der häufigsten Aktivitäten mit 2,538 EUR pro Jahr geworden. Bei erwachsenen Unternehmen beträgt der Anteil 57,1% und bei größeren Unternehmen 35,3%. Diese Aktivitäten können Laufen, Volleyball, Fußball und Radfahren umfassen.
  4. Einige andere Aktivitäten wie Meditation, Yoga, Massagen usw. sind weiterhin außergewöhnlich selten.

Euer USP: Und was bietet ihr?

Du überlegst, welche betrieblichen Gesundheitsangebote ihr auch mit engem Budget aufsetzen könnt, wie du es strukturierst, implementierst und v.a. der Zielgruppe angepasst aufsetzt? Welche Themen kannst du anbieten? Wir unterstützen dich gerne dabei. Kontaktiere uns unverbindlich für ein erstes Informationsgespräch.

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  1. Yoga
  2. MBSR
  3. MinQi


Bildquelle: Verywell / Madelyn Goodnight

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